Fragen, Wünsche, Anregungen – Wir sind für Sie da:

Trainer College / Philosophie

DruckenE-Mail

PRO RIDE Philosophie

Im Trainer College wird zwar nach festen Prinzipien gearbeitet, welche in jeder Art oder Methode der Ausbildung zu Grunde liegen sollten. Jedoch werden keine starren Übungssysteme gelehrt oder geprüft. Es werden immer mehrere Wege aufgezeigt.

Damit hat in unserem PRO RIDE Programm jeder Trainer die Möglichkeit zur individuellen Entfaltung und Spielraum, Ausbildungssequenzen abzuwandeln oder Übungen anders auszuführen.

Jedoch nur innerhalb unserer Leitsätze:

  • Das Pferd behält immer recht. Der Mensch muss auf jedes Pferd individuell eingehen und von ihm lernen, wie er es lehren muss.
  • Die physische und psychische Gesundheit des Pferdes stehen immer im Vordergrund.
  • Die Gedanken des Natural Horsemanship sind die Basis. Wir trainieren Pferde aufbauend auf ihren natürlichen Instinkten und Verhaltensweisen.
  • Das Training beruht auf den zwei immer parallel ablaufenden Prozessen der Sensibilisierung und Desensibilisierung. Mit deren gezielten Förderung und einem strukturierten Kommunikationssystem erreichen wir Respekt ohne Angst und Vertrauen ohne Respektlosigkeit.
  • Das Pferd soll zu jedem Zeitpunkt der Ausbildung verstanden haben, bevor der nächste Schritt folgt. Damit entwickeln wir ein „Denk“-Hirn (Bewusstsein) bei unserem Schüler und drängen das „Instinkt“-Hirn mit all seinen in unserer Menschen-Welt unbrauchbaren reaktiven Verhaltensweisen in den Hintergrund.
  • Jede Aufforderung an das Pferd ist mit einer Art von Druck verbunden bzw. mit einer Andeutung dessen. Jedoch muss dieser unbedingt angemessen sein. So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Dabei arbeiten wir immer nur mit solchem Druck bzw. Energie die sich an dem natürlichen Verständnis des Pferdes orientiert.
  • Die Ausrüstung eines Trainers sollte dem entsprechend ebenfalls angemessen sein.
  • Jeder Ausrüstungsgegenstand (z.B. Halfter, Strick, Gerte, Trense, … ) und dessen Wirkung bzw. dessen Aufforderungscharakter (Die Frage bzw. das Gefühl, welches beim Pferd ankommt.) wird dem Pferd mit ausreichend Zeit gelehrt.
  • Mache dem Pferd das Richtige so angenehm wie möglich und das Falsche so unangenehm wie nötig. Das Pferd bekommt immer ein klares Feedback.
  • Das Pferd sollte seinen Möglichkeiten, Talenten und Vorlieben entsprechend trainiert und gefördert werden. Unabhängig von Zucht, egoistischen Interessen des Trainers bzw. Pferdebesitzers und kommerziellen Absichten.
  • Die intensive und solide Basisausbildung hat vorrang vor jeglichen Sportdisziplinen und speziellen Trainingszielen.
  • Jeder Trainer sollte konsequent sein mit dem Pferd und mit sich selbst.
  • Fähigkeit zu ehrlicher Selbstkritik, fortlaufende Reflexion des Handels, beständiges Lernen, Engagement und das Bestreben, der best mögliche Horseman bzw. die best mögliche Horsewoman zu werden, sollten die Tugenden eines guten Trainers sein.

Erfolg durch Know-How, Erfahrung, Erlebnis und ehrliche Arbeit.

GOOD WORK, GOOD HORSES, GOOD PEOPLE.